Kategorie: Kommunalwahl2026

  • CDU und ÜWG: Keine Ampel durch die Hintertür – Klare Positionierung für Michelstadt

    CDU und ÜWG: Keine Ampel durch die Hintertür – Klare Positionierung für Michelstadt

    Michelstadt. Nach der Kommunalwahl in Michelstadt üben CDU und ÜWG deutliche Kritik am Vorgehen von SPD, Grünen und FDP im Rahmen der politischen Findungsphase. Nach Angaben beider Fraktionen wurden sie in einem Telefonat über bereits abgestimmte Pläne informiert – ohne vorherigen Austausch, ohne gemeinsame Gespräche und ohne die Möglichkeit, eigene Positionen einzubringen. „Ein echter Dialog auf Augenhöhe hat nicht stattgefunden. Stattdessen wurden CDU und ÜWG knapp vier Tage nach der Kommunalwahl vor vollendete Tatsachen gestellt“, erklärt die CDU-Fraktionsvorsitzende Sandra Allmann. Die inhaltlichen Vorabstimmungen seien offenbar bereits zwischen SPD, Grünen und FDP erfolgt, während andere Fraktionen lediglich noch zustimmen sollten. Dies dokumentiert auch ein Brief, den beiden Fraktionsvorsitzenden von CDU und ÜWG am Abend der Stadtverordnetenversammlung übergeben wurde.

    Nach dem Wahlergebnis ist die politische Lage in Michelstadt äußerst knapp: Das bürgerliche Lager liegt nur eine Stimme hinter den Kräften, die nun eine Kooperation im Stil einer sogenannten „Ampel“ anstreben. „Von stabilen Mehrheitsverhältnissen kann bei diesem knappen Ergebnis keine Rede sein“, so der ÜWG-Fraktionsvorsitzende Bernd Keller weiter.
    Dennoch zeichnet sich ab, dass SPD, Grüne und FDP diese Partnerschaft unter dem Namen „Bündnis für Michelstadt“ bilden wollen. Dass der Begriff „Ampel“ dabei bewusst vermieden wird, bewerten CDU und ÜWG kritisch. „Nach dem Scheitern der Ampel auf Bundesebene und deren Abwahl in Rheinland-Pfalz ist dieses Modell für viele Bürgerinnen und Bürger politisch diskreditiert. Inhaltlich bleibt es jedoch eine klassische Ampel-Konstellation – unabhängig vom gewählten Namen“, so Allmann.
    Auch der von den beteiligten Parteien verwendete Begriff eines „offenen Parlaments“ wird von CDU und ÜWG hinterfragt. „Dieser Anspruch klingt zunächst positiv, hält aber einer genaueren Betrachtung nicht stand“, erklärt der ÜWG-Fraktionsvorsitzende Bernd Keller, „eine knappe Mehrheit, die von einer dominierenden Kraft, der SPD, organisiert wird, legt die politische Richtung fest und bündelt Macht in einem engen Kreis.“

    CDU und ÜWG haben sich daher bewusst entschieden, nicht Teil dieser Mehrheitskonstellation zu werden. Stattdessen wollen beide Fraktionen zusammenarbeiten und ihre Rolle in der Stadtverordnetenversammlung unabhängig und kritisch wahrnehmen. Grundlage sei eine sachorientierte Zusammenarbeit getragen von klaren inhaltlichen Überzeugungen.
    „Für uns gilt: Politik darf sich nicht an Etiketten oder Marketingbegriffen orientieren, sondern muss sich an Inhalten messen lassen“, betonen Allmann und Keller. „Wir lassen uns nicht in ein Konstrukt einbinden, das in erster Linie dazu dient, Mehrheiten für eine Ampelregierung zu sichern.“
    Gleichzeitig kündigen CDU und ÜWG an, konstruktiv an Lösungen für Michelstadt mitzuwirken: „Wir werden dort zustimmen, wo Maßnahmen sinnvoll sind, und klar benennen, wo wir andere Wege für richtig halten – sachlich in der Argumentation und fair im Ton.“

    Besonderes Augenmerk wollen beide Fraktionen auf den Umgang mit zentralen Zukunftsfragen der Stadt legen. „Michelstadt braucht keine Ampel unter neuem Namen, sondern eine ehrliche Debatte, transparente Strukturen und nachvollziehbare Entscheidungen“, so Allmann und Keller abschließend.

  • ÜWG Michelstadt: Unser Wahlprogramm

    ÜWG Michelstadt: Unser Wahlprogramm

    Gemeinsam sind wir Michelstadt – Zukunft gestalten vor Ort!

    Unser Wahlprogramm ist online und wird in allen Michelstädter Haushalten verteilt. -> zu unserem Wahlprogramm

    Liebe Michelstädterinnen und Michelstädter,

    am 15. März 2026 ist Kommunalwahl – und wir von der Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG) Michelstadt stellen uns mit einem klaren, zukunftsorientierten Programm zur Wahl. Als unabhängige und sachorientierte Gemeinschaft setzen wir uns dafür ein, dass Michelstadt lebenswert bleibt und sich in den kommenden Jahren positiv weiterentwickelt.

    Was uns wichtig ist:
    👉 Lebensqualität & Miteinander: Eine lebendige Innenstadt, vielfältige Kultur, attraktive Freizeit- und Spielangebote, starke Nachbarschaften und gute Mobilität für alle Altersgruppen.
    👉 Wirtschaft & Zukunft: Förderung lokaler Betriebe, Sicherung und Schaffung von Gewerbeflächen, Glasfaserausbau und digitale Zugänge – für eine starke wirtschaftliche Basis.
    👉 Erhalt & Erneuerung: Klug investieren in Infrastruktur, Pflege unseres historischen Stadtbildes und solide Haushaltsführung.
    👉 Lebenswerte Stadtteile: Infrastrukturen und Vereine vor Ort, moderne Mobilität und gute Versorgung in allen Stadtteilen.

    👉 Informieren Sie sich über unser ausführliches Wahlprogramm auf unserer Webseite.
    👉 Ihre Stimme zählt: Gemeinsam gestalten wir Michelstadt – lebenswert für Jung und Alt!

    ÜWG
    Überparteiliche Wählergemeinschaft Michelstadt
    unabhängig · bürgernah · sachorientiert

    Am 15. März ÜWG wählen!

  • ÜWG steht für bürgernahe und sachorientierte, unparteiische Politik

    ÜWG steht für bürgernahe und sachorientierte, unparteiische Politik

    Die ÜWG Michelstadt hat ihre Liste für die Kommunalwahl am 15. März 2026 aufgestellt.

    Neben langjährig erfahrenen Kräften haben sich auch einige neue Mitglieder der ÜWG angeschlossen. Alle eint das Ziel, Michelstadt und seine Stadtteile mit einem guten Ergebnis bei der Kommunalwahl weiter mitzugestalten. Bei uns steht nicht ideologisches Denken, sondern pragmatische, bürgernahe und rein sachorientierte Politik im Vordergrund.

    Unsere Liste ist buntgemischt mit Vertretern aus der Kernstadt und den Stadtteilen. Auf Platz 1 kandidiert unser Bürgermeister Dr. Tobias Robischon, der in den letzten fünf Jahren schon vieles geschafft hat und auch 2027 wieder als Bürgermeister kandidieren wird. Es folgen der Fraktionsvorsitzende Bernd Keller, Günther Lewold, Peter Hartung, Jens Huthmann, Eva Schmitt, Hans Laudenberger, Liliana Pascaru, Marcel Jahn und Marko Lang.

    Weiter auf der Liste finden sich Daniela B. Robischon, Sebastian Beller, Markus Heckmann, Manuel Dingeldein, Adam Egly, Bernd Dingeldein, Alexander Hahn, Thorsten Lewold, Markus Laudenberger, Uwe Gertig, Günter Kalt, Michael Strater, Michael Stier, Georg Leidner, Jens Hoffarth, Peter Meyer, Wilhelm Kredel, Renate Körber, Roland Hierath und Heinz Peter Mühlhäuser.
    Eine Mischung aus Jung und Alt, Erfahrenen und Neulingen: Es sind alles Menschen, die mit beiden Füßen im Leben stehen und die sich zutrauen, Michelstadt im Sinne seiner Bürgerinnen und Bürger aktiv weiter zu entwickeln.

  • Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2026

    Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2026

    Die ÜWG Michelstadt hat sich in der inspirierenden Atmosphäre der KULTurGARAGE33 in Bad König zur Klausur getroffen.

    Dort haben wir unsere Schwerpunkte und Themen für die Kommunalwahl 2026 und die folgende Legislaturperiode intensiv besprochen und festgelegt.