Kategorie: Pressemitteilungen

  • CDU und ÜWG: Keine Ampel durch die Hintertür – Klare Positionierung für Michelstadt

    CDU und ÜWG: Keine Ampel durch die Hintertür – Klare Positionierung für Michelstadt

    Michelstadt. Nach der Kommunalwahl in Michelstadt üben CDU und ÜWG deutliche Kritik am Vorgehen von SPD, Grünen und FDP im Rahmen der politischen Findungsphase. Nach Angaben beider Fraktionen wurden sie in einem Telefonat über bereits abgestimmte Pläne informiert – ohne vorherigen Austausch, ohne gemeinsame Gespräche und ohne die Möglichkeit, eigene Positionen einzubringen. „Ein echter Dialog auf Augenhöhe hat nicht stattgefunden. Stattdessen wurden CDU und ÜWG knapp vier Tage nach der Kommunalwahl vor vollendete Tatsachen gestellt“, erklärt die CDU-Fraktionsvorsitzende Sandra Allmann. Die inhaltlichen Vorabstimmungen seien offenbar bereits zwischen SPD, Grünen und FDP erfolgt, während andere Fraktionen lediglich noch zustimmen sollten. Dies dokumentiert auch ein Brief, den beiden Fraktionsvorsitzenden von CDU und ÜWG am Abend der Stadtverordnetenversammlung übergeben wurde.

    Nach dem Wahlergebnis ist die politische Lage in Michelstadt äußerst knapp: Das bürgerliche Lager liegt nur eine Stimme hinter den Kräften, die nun eine Kooperation im Stil einer sogenannten „Ampel“ anstreben. „Von stabilen Mehrheitsverhältnissen kann bei diesem knappen Ergebnis keine Rede sein“, so der ÜWG-Fraktionsvorsitzende Bernd Keller weiter.
    Dennoch zeichnet sich ab, dass SPD, Grüne und FDP diese Partnerschaft unter dem Namen „Bündnis für Michelstadt“ bilden wollen. Dass der Begriff „Ampel“ dabei bewusst vermieden wird, bewerten CDU und ÜWG kritisch. „Nach dem Scheitern der Ampel auf Bundesebene und deren Abwahl in Rheinland-Pfalz ist dieses Modell für viele Bürgerinnen und Bürger politisch diskreditiert. Inhaltlich bleibt es jedoch eine klassische Ampel-Konstellation – unabhängig vom gewählten Namen“, so Allmann.
    Auch der von den beteiligten Parteien verwendete Begriff eines „offenen Parlaments“ wird von CDU und ÜWG hinterfragt. „Dieser Anspruch klingt zunächst positiv, hält aber einer genaueren Betrachtung nicht stand“, erklärt der ÜWG-Fraktionsvorsitzende Bernd Keller, „eine knappe Mehrheit, die von einer dominierenden Kraft, der SPD, organisiert wird, legt die politische Richtung fest und bündelt Macht in einem engen Kreis.“

    CDU und ÜWG haben sich daher bewusst entschieden, nicht Teil dieser Mehrheitskonstellation zu werden. Stattdessen wollen beide Fraktionen zusammenarbeiten und ihre Rolle in der Stadtverordnetenversammlung unabhängig und kritisch wahrnehmen. Grundlage sei eine sachorientierte Zusammenarbeit getragen von klaren inhaltlichen Überzeugungen.
    „Für uns gilt: Politik darf sich nicht an Etiketten oder Marketingbegriffen orientieren, sondern muss sich an Inhalten messen lassen“, betonen Allmann und Keller. „Wir lassen uns nicht in ein Konstrukt einbinden, das in erster Linie dazu dient, Mehrheiten für eine Ampelregierung zu sichern.“
    Gleichzeitig kündigen CDU und ÜWG an, konstruktiv an Lösungen für Michelstadt mitzuwirken: „Wir werden dort zustimmen, wo Maßnahmen sinnvoll sind, und klar benennen, wo wir andere Wege für richtig halten – sachlich in der Argumentation und fair im Ton.“

    Besonderes Augenmerk wollen beide Fraktionen auf den Umgang mit zentralen Zukunftsfragen der Stadt legen. „Michelstadt braucht keine Ampel unter neuem Namen, sondern eine ehrliche Debatte, transparente Strukturen und nachvollziehbare Entscheidungen“, so Allmann und Keller abschließend.

  • Kündigung der Kooperationsvereinbarung durch die SPD

    Kündigung der Kooperationsvereinbarung durch die SPD

    Die ÜWG Michelstadt nimmt mit Bedauern und Unverständnis die Kündigung der Kooperationsvereinbarung durch die SPD zur Kenntnis. Zu Recht wird auf die gemeinsam erreichten Ergebnisse, z.B. erhebliche Senkung der Straßenbeiträge, Neubau des Kleinkinderbadebereichs, Innenstadtmanagement, Einrichtung parlamentarischer Arbeitsgruppen u.v.m., hingewiesen. Die ÜWG-Fraktion respektiert diese Entscheidung, ist sie doch der konsequente Schritt, nachdem bereits seit Monaten erkennbar wurde, dass Teilen der SPD-Fraktion der Willen zur Kooperation fehlt und die Durchsetzung eigener parteipolitischer Ziele vorrangig war. Die ÜWG kann nicht bestätigen, dass der Umgangston stets von Respekt und Wertschätzung geprägt war.

    Ausschlaggebend für die SPD ist nach ihrer eigenen Begründung, dass sie Vorbehalte gegenüber dem Bürgermeister hegt. Aus Sicht der ÜWG sind die Vorbehalte in der Sache  unbegründet und beruhen auf persönlichen Befindlichkeiten einzelner Mandatsträger.

    Die ÜWG Michelstadt setzt darauf, dass die Gremien über alle Fraktionen hinweg zum Wohle der Stadt kollegial zusammenarbeiten und parteipolitische oder persönliche Profilierungsbedürfnisse dem hintangestellt werden.

  • Konstituierende Sitzung des Ortsbeirates von Steinbach

    Konstituierende Sitzung des Ortsbeirates von Steinbach

    Für Donnerstag 29. April war der Ortsbeirat von Steinbach zur konstituierenden Sitzung einberufen.

    Der bisherige Ortsvorsteher Rüdeger von Lutzau dankte nach der Begrüßung den scheidenden Ortsbeirätinnen Anita Tilk und Julia Rosnau, die nicht mehr kandidiert hatten, für ihre Arbeit in den letzten fünf Jahren und wünschte dem krankheitsbedingt fehlenden Rainer Raßloff gute Besserung. Die Herren Kurt Löb und Stefan Dziatkowski stehen als Nachrücker der Bürgerliste zur Verfügung.

    Im Anschluss wählten die sechs anwesenden Ortsbeiräte aus ihrer Mitte

    • Rüdeger von Lutzau zum Ortsvorsteher,
    • Harald Schott zu seinem Stellvertreter und
    • Bernd Dingeldein zum Schriftführer.

    Alle Wahlen erfolgten jeweils einstimmig.

    Der wiedergewählte Ortsvorsteher von Lutzau dankte für das in ihn gesetzte Vertrauen.

    Bürgermeister Kelbert wünschte dem Ortsbeirat viel Erfolg und ging auf die anstehenden Aufgaben der Stadt ein.

    • In Steinbach stehen die letzten Projekte des Dorferneuerungsprogramms zur Umsetzung an, welche erhebliche Personal- und Finanzmittel beanspruchen.
    • Für das Projekt „Alter Dreschplatz“ brachte eine Bürgerin beim Tagesordnungspunkt Verschiedenes Vorschläge der Anwohner zur Kenntnis.

    Die nächste Sitzung des Ortsbeirats wird, nachdem die Termine des Stadtparlaments feststehen, terminiert.

  • Konstituierende Sitzung des Ortsbeirates von Rehbach

    Konstituierende Sitzung des Ortsbeirates von Rehbach

    Am 3. Mai fand die konstituierende Sitzung des Ortsbeirates von Rehbach statt

    Unter dem Beisein von Bürgermeister Stephan Kelbert, sowie dessen Nachfolger Dr. Tobias Robischon wurde Bernd Keller erneut zum Ortsvorsteher gewählt. Mit der Wahl von Thorsten Lewold als seinen Stellvertreter, stehen dem Ortsbeirat Rehbach zwei Vertreter der ÜWG Michelstadt vor, weiter Mitglieder des Ortsbeirat sind Lisa-Marie Lewold als Schriftführerin, Jens Hoffarth und Ulrich Krämer.

    Als eine seiner ersten Amtshandlungen, entschied der neukonstituierte Ortsbereit im Anschluss an die Wahl über die Anlage neuer Wiesengräber auf dem Friedhof in Rehbach und die Instandsetzung einiger Sitzgelegenheiten im nahen Waldbereich „Am Eckertsberg“. Hierzu wurde gegenüber dem Bauhof in Michelstadt der Wunsch geäußert, die marode Bank mit Blick auf das Rehbacher Tal zu erneuern, sowie einen Graben vor einer weiteren Bank im vorderen Bereich zu überbrücken.

    Für reichlich Diskussionsstoff sorgte die, nach wie vor, schwierige Situation an der stillgelegten ESA Station. Obwohl das Betreten des Geländes verboten ist und die Zufahrt für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt ist, sind immer wieder Personen zu beobachten, die sich ihren Weg durch Feld und Flur bahnen, um an der stillgelegten Station zu feiern, zu randalieren, illegal ihren -mitunter umweltgefährdenden- Müll zu entsorgen oder auf dem Gebäude zu klettern. Dieses Verhalten birgt nicht nur ein immenses Unfallrisiko, sondern stört in diesem sensiblen Gebiet massiv die Ruhe der Tiere; gerade jetzt während der Brut- und Setzzeit.

    Bürgermeister Stephan Kelbert teilte dazu mit, dass man mit dem Kreisbauamt im Dialog stehe um die Problematik zu beheben.

  • Bürgermeisterwahl in Michelstadt: SPD unterstützt Tobias Robischon – ÜWG und SPD vereinbaren Kooperation

    Bürgermeisterwahl in Michelstadt: SPD unterstützt Tobias Robischon – ÜWG und SPD vereinbaren Kooperation

    In der Stichwahl um den Bürgermeisterposten in Michelstadt unterstützt die SPD den Bürgermeisterkandidaten der ÜWG, Dr. Tobias Robischon. Zugleich haben sich ÜWG und SPD Michelstadt auf eine Zusammenarbeit in der Wahlperiode 2021-2026 verständigt.

    Nach intensiven Gesprächen haben sich SPD und ÜWG in Michelstadt auf eine Zusammenarbeit in der Wahlperiode 2021-2026 verständigt. Man wolle die Ziele und Maßnahmen der Kooperation in vertrauensvoller Zusammenarbeit erreichen.

    „Dies gelingt am besten, wenn der Bürgermeister Michelstadts aus unseren Reihen kommt“, erklärt Dr. Michael Hüttenberger für die SPD. Deshalb werde seine Partei, die SPD, und ihr Spitzenkandidat Roger Tietz den Kandidaten der ÜWG, Dr. Tobias Robischon, aktiv in seinem Stichwahlkampf unterstützen.

    „Dass wir unsere Zusammenarbeit als Kooperation, nicht als Koalition bezeichnen, ist Ausdruck einer neuen Offenheit. Wir arbeiten gemeinsam für Michelstadt“, erläutert Hüttenberger weiter.
    „Entsprechend unserem Motto ‚Findet der Stadt Bestes‘ laden wir alle Fraktionen ein, gemeinsam mit uns der Stadt Bestes zu finden“, betont Robischon für die ÜWG. Entscheidend sei die Qualität des Arguments oder der Idee, nicht von wem sie komme.

    In parlamentarischen Arbeitsgruppen wolle man gemeinsam über Ideen und Konzepte zu bestimmten Themen sprechen, bevor sie durch die Fraktionen in Anträge verarbeitet werden. Das beinhalte ein gezieltes Angebot an die Grünen zur Mitarbeit, ergänzt Hüttenberger.

    Die Einrichtung solcher Arbeitsgruppen erfolge per Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, die Benennung der Mitglieder durch die Fraktionen, die Arbeitsweise werde von den AGs selbst festgelegt. „Die AGs sind keine Dauereinrichtungen parallel zu den Ausschüssen, sondern sie sollen die vorhandenen Ideen und Konzepte zum Thema sammeln und diskutieren und damit einen Impuls setzen“, erklärt Hüttenberger. Zugleich erwünscht seien Hinweise auf pragmatisch kurzfristig umsetzbare Maßnahmen, so Robischon.

    Konkret geplant sind AGs zunächst zu den Themen Odenwaldhalle, Verkehrswegekonzept, insbesondere des Rad- und Fußverkehrs, und zur Nutzung des Marschnerhauses.

    Auch einen umfassenden Themenkatalog wollen SPD und ÜWG abarbeiten. „Differenzen bei einem Thema sollen den gemeinsamen Willen, der sich im Themenplan ausdrückt, nicht behindern“, sagt Robischon. Erste Maßnahmen sind die Errichtung einer Sport- und Freizeitanlage auf dem Bienenmarktgelände und eines Pumptracks am Ponyhof als Jugendtreff und sportliches Highlight. Auch solle der barrierefreie Zugang Schenkenkeller/Kellereigebäude nun zügig realisiert werden. Bis zur Sommerpause wolle man zudem einen kommunalen Inklusionsbeauftragten durch das Stadtparlament einsetzen.

    Die Grundphilosophie der „Citta Slow“ werde fortgesetzt und ausgebaut, das Projekt „Soziale Stadt“ am Stockheimer Weg“ wolle man modellhaft entwickeln und dabei die Integrationsarbeit im ganzen Stadtgebiet im Blick behalten. Weitere programmatische Aussagen finden sich zu den Stichpunkten Innenstadt und Altstadt, Wohnraum, Gewerbeflächen, Kultur, Vereine, Jugend und Soziales sowie zur Digitalisierung.

    Sehr konkret werden SPD und ÜWG beim Thema Straßen. „Die Prioritätenliste der grundhaft zu sanierenden Straßen wird fortgeschrieben, wir wollen für eine systematische Straßenunterhaltung sorgen“, erklärt Hüttenberger. „Deshalb haben wir uns auf eine Senkung der Straßenbeiträge für Anlieger von 75% auf 25%, von 50% auf 15% und von 25% auf 10% verständigt“, berichtet Robischon.

    Einig ist man sich auch darüber, dass nach guter parlamentarischer Tradition der SPD als stärkster Fraktion das Amt des Stadtverordnetenvorstehers zukomme.

    Erfreut zeigen sich die Grünen von den Aussichten auf eine neue Kommunikationskultur in der Michelstädter Stadtpolitik. „Wir haben in den letzten Wochen bereits viele konstruktive Gespräche mit der SPD geführt und können uns jetzt aufgrund der inhaltlichen Schnittmengen eine rot-grüne Zusammenarbeit vorstellen“, sagt Tim Koch vom Vorstand der Grünen Michelstadt. Politik sei aber kein Wunschkonzert und es sei für die Grünen denkbar, das SPD-ÜWG-Bündnis kritisch und konstruktiv zu begleiten. „Wir werden die Ziele des neuen Bündnisses auf gemeinsame politische Zielsetzungen hin überprüfen und nach einer Mitgliederversammlung der Michelstädter Grünen dazu Stellung nehmen.“

    Pressmitteilung der SPD Michelstadt: https://www.spd-michelstadt.de/2021/03/26/spd-uewg-21-26/

  • ÜWG stellt ihre Listen auf und wählt Dr. Tobias Robischon zu ihrem Spitzenkandidaten

    ÜWG stellt ihre Listen auf und wählt Dr. Tobias Robischon zu ihrem Spitzenkandidaten

    In ihrer Jahreshauptversammlung hat die ÜWG ihre Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeiräte gewählt. Spitzenkandidat der ÜWG Michelstadt ist erwartungsgemäß der Bürgermeisterkandidat Dr. Tobias Robischon. Günter Lewold und Elke Heusel folgen auf den nächsten Plätzen.

    Die neu aufgestellte Kandidatenliste zeichnet sich durch ihre gelungene Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und jungen, ambitionierten Neueinsteigern aus, die sich für Michelstadt und seine Stadtteile engagieren wollen. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

    v.l.n.r. Dr. Tobias Robischon (Bürgermeister-Kandidat), Julia Rosnau (ÜWG Schriftführerin), Rüdeger von Lutzau (ÜWG Vorsitzender)

    Die von Robischon angeführte Liste umfasst 37 Kandidaten, wobei die ÜWG Wert darauf legte, dass auch die Stadtteile gut repräsentiert sind. Robischon ist – wie bereits im Odenwälder Echo vom 26.11.2020 berichtet zugleich Spitzenkandidat der Kreis-ÜWG.

    Bei der letzten Wahl belegte die ÜWG Michelstadt mit 28,7 Prozent den zweiten Platz. Sie legt Wert darauf, Stadtpolitik auch künftig ohne Vorgaben aus der Landes- oder Bundespolitik für Michelstadt zu gestalten.

    ÜWG-Aufstellungsliste zur Kommunalwahl 2021

  • ÜWG Michelstadt: Keine kommunale Zustimmung zum Windpark Würzberg

    ÜWG Michelstadt: Keine kommunale Zustimmung zum Windpark Würzberg

    Die ÜWG Michelstadt lehnt bekanntlich die Verpachtung städtischer Flächen und Wege für den im Stadtteil Würzberg geplanten Windpark ab.

    Die Pläne sehen den Bau von fünf Anlagen des Typs Vestas V150 mit einer Gesamthöhe von 240 Metern vor, die Nabenhöhe liegt bei fast 170 Metern. Dies entspricht der doppelten Höhe des Sendemastes am Würzberger Ortsrand. (mehr …)